Gib nicht auf!
Mein Schöpfer kennt mich durch und durch

HErr, du erforschest mich und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
du verstehst meine Gedanken von ferne.

Ich gehe oder liege, so bist du um mich
und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, HErr, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch,
ich kann sie nicht begreifen.


Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,
und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

Führe ich gen Himmel, so bist du da
bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äussersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten

Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein -
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtete wie der Tag.
Finsternis ist wie das Licht.


Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke;
das erkennt meine Seele.


Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde,
als ich gebildet wurde unten in der Erde.
Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war,
und alle Tage waren in dein Buch geschrieben,
die noch werden sollten und von denen noch keiner da war.


Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken!
Wie ist ihre Summe zu groß!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand.
Am Ende bin ich noch immer bei dir.


Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich es meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Dankgebet aus dem Psalmenbuch 139





Burga von der Heiden, die Site ist im Aufbau, info (at ) bvdhei.de, skype: bvdhei1, 2009